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Beitrag Verfasst: Samstag 28. März 2015, 17:25 
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Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2015, 10:16 
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Wenn der Todespilot früher schon psychische Auffälligkeiten hatte, warum wurde er dann wieder als "tauglich" erklärt? So einer gehört doch nie wieder ins Cockpit!

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Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2015, 11:15 
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Weissnix hat geschrieben:
Die Sicherheitsbestimmungen sollten dahin geändert werden, wenn kein FI in der Kanzel, dann muss, wenn der Co-Pilot rausgeht ein Flugbegleiter rein, damit das 4 Augenprinzip gewahrt bleibt. Oder aber aus Kostengründen darf der 3. Mensch im Cockpit nicht mehr eingespart werden.
Tja, Sicherheitseinrichtungen wenden sich oft genug ins Gegenteil ...
Umlaufsperren vor Gleisen, die dafür sorgen sollen, dass man Richtung Zug schauen muss, halte ich auch für solches Teulfelszeugs, weil es genug Leute gibt, die dann alle Aufmerksamkeit auf das Durchqueren richten müssen statt auf den Zug und weil sie nicht nru das zu schnelle Betreten, sondenr auch Verlassen des Übergangs verhindern. Letzteres hat schon mal einer behinderten Liegedreiradfahrerin bei Aschaffenburg das Leben gekostet ...

Und die Tür gehört auch dazu, wie man nun sieht ...
Ob der 2. Mann hilft ...
Was heißt denn die Pflicht dazu?
Man stellt nun Piloten unter den Generalverdacht, Unsinn anzustellen, wenn sie alleine sind ...
Das Restpersonal steht offenbar erstmal unter keinem Generalverdacht ...
... bis mal eine(r) davon dem übrig bleibenden Piloten eins überbrät und dann die Internet- und Flugsimulatorkenntnisse über Flugsteuerung und Türschalter anwendet ...
Vermutlich treibt man also wieder den Teufel mit dem Beelzebub aus ...

weiss62 hat geschrieben:
im idealfall sollte die türe vor dem starten geschlossen werden und nach dem landen erst wieder geöffnet werden.
... und wenn man merkt, dass beide Piloten bewusstlos sind, kann man sich dann die Frage sparen, ob unter den Flugästen zufällig jemand ist, der ...
Und wenn ein Pilot zum Verhindern des Absturzes mal kurz den Spezialschraubenzieher 4711-0815 aus dem Werkzeugkoffer hinten links im Frachtraum braucht ...

Angela hat geschrieben:
Wenn der Todespilot früher schon psychische Auffälligkeiten hatte, warum wurde er dann wieder als "tauglich" erklärt? So einer gehört doch nie wieder ins Cockpit!
Damit klassifizierst Du psychische Probleme aller Art als prinzipiell unheilbar.
Setzt sich diese Ansicht durch, wird das dazu führen, dass bestimmte Personenkreise garantiert keine professionelle Hilfe mehr holen werden, wenn sie den Verdacht haben, da könnte was sein ... (Also zu einem Zeitpunkt, wo sich das nochnicht verchronifiziert hat und man was erfolgreich dagegen tun könnte ...) Lieber werden sie zum Übertünchen von Symptomen Schauspielerkurse besuchen ...
Und sollten sie doch mal an einen Arzt geraten, der sie deswegen krank schreibt, dann bloß schnell diese Zettel zerrupfen, bloß nicht auffallen ...

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Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2015, 13:07 
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Soll man also warten, bis etwas Schlimmes passiert? Bedenke bitte, Mück, Menschen mit einer körperlichen Einschränkung, aber ansonsten fit und geistig gesund, dürfen erst gar keine Pilotenlizenz machen....aber psychisch Kranke werden auf verantwortungsvolle Positionen gesetzt? Oder hat ein Copilot keine Verantwortung? Das darf doch nicht wahr sein!

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Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2015, 14:10 
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Jemand, der Epilepsie, egal in welcher Ausprägung (!, denn es gibt auch sehr leichte Formen, nicht jeder kippt um....), hat, darf nicht Auto fahren (denn er stellt FÜR DIE ANDEREN VERKEHRSTEILNEHMER eine unberechenbare Gefahr dar!)!!! Er/Sie muss mindestens ein Jahr anfallsfrei sein, bis er/sie wieder darf....
Jemand mit AD(H)S wurde, als es den Wehrdienst der Bundeswehr noch gab, sofort ausgemustert (habe ich selbst mit meinem Ältesten erlebt), denn er könnte ja mit einer Waffe auf dumme Gedanken kommen..... Aber ein Pilot mit psychischen Problemen darf fliegen???!!!!
Ich versteh´das nicht mehr....

Toni

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Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2015, 16:00 
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Auch wenn Depressionen scheinbar geheilt sind, so können sie zu jeder Zeit zurückkommen. Bedenklich ist es schon, wenn diese Personengruppe Maschinen lenken darf, insbesondere Flugzeuge. Und glaubt es, dem Psychater wird ein depressiv Kranker zu 100 % etwas vormachen können.
Vaali aus dem Urlaub zurück mit A 320, Condor, und ohne Angst.

LG Christoph

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Christoph

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Beitrag Verfasst: Sonntag 29. März 2015, 21:02 
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Angela hat geschrieben:
Soll man also warten, bis etwas Schlimmes passiert? Bedenke bitte, Mück, Menschen mit einer körperlichen Einschränkung, aber ansonsten fit und geistig gesund, dürfen erst gar keine Pilotenlizenz machen.
Zumind. bei einer Verkehrspilotenlizenz fürs Fliegen solcher Maschinen wird's wohl schwierig, für Privatflieger geht es wohl. Ich meine, die eine Fliegerin in den USA ohne Arme war hier schon mal Thema?
Angela hat geschrieben:
...aber psychisch Kranke werden auf verantwortungsvolle Positionen gesetzt?
Die Ausbildung zum Verkehrspiloten soll höchst anspruchsvoll sein. Es ist davon auszugehen, dass jemand, der psychisch angeschlagen ist zum Zeitpunkt der Ausbildung, diese Ausbildung nicht schaffen wird bzw. angeischts der Masse von Leuten, die veruschen, Pilot zu werden, an irgendeiner Stelle des Aussiebens durch die Maschen fällt, weil ihn genug fitte Leute überholen. Und wenn er es doch schafft, kann's nicht so dramatisch schlimm gewesen sein ...
Von daher kann man nicht davon reden, dass psychisch Kranke vorsätzlich auf verantwortungsvolle Posten gesetzt werden.


Murmelchen hat geschrieben:
Jemand, der Epilepsie, egal in welcher Ausprägung (!, denn es gibt auch sehr leichte Formen, nicht jeder kippt um....), hat, darf nicht Auto fahren (denn er stellt FÜR DIE ANDEREN VERKEHRSTEILNEHMER eine unberechenbare Gefahr dar!)!!! Er/Sie muss mindestens ein Jahr anfallsfrei sein, bis er/sie wieder darf....
Ist mir bekannt, da ich zum einen flüchtig eine Epileptikerin kenne, zum anderen mich im Bereich Verkehr engagiere undin Kombination von beiden Anlässen mal die Rahmenbedingungen dazu mal überflogen habe.
Selbiges gilt übrigens u.a. auch bei schweren Depressionen, auch damit kann der Führerschein eingezogen werden.

Murmelchen hat geschrieben:
Jemand mit AD(H)S wurde, als es den Wehrdienst der Bundeswehr noch gab, sofort ausgemustert (habe ich selbst mit meinem Ältesten erlebt), denn er könnte ja mit einer Waffe auf dumme Gedanken kommen.....
Das sagst Du jetzt erst? Diese Info hätte ich vielleicht vor 25 Jahren brauchen können ... :halo
Wichtiger wäre ein Psychotest für Politiker, denn die beschließen über Krieg und Frieden ...
Murmelchen hat geschrieben:
Aber ein Pilot mit psychischen Problemen darf fliegen???!!!!
Ich versteh´das nicht mehr....
Der Übergang von Charaktereigenschäft zur psychischen Störung ist oft fließend und auch der Interpretation durch gesellschaftliche Normen unterworfen.
AUs der Wikipedia zur antisoziale Persönlichkeitsstörung:
Zitat:
Instrumentell-dissoziales Verhalten
Dieser Subtyp ist vor allem auf Geld, materielle Werte sowie Macht ausgerichtet. Die Personen haben keinen Leidensdruck, sondern ein übersteigertes Selbstvertrauen und Machtgefühl, und daher keine Veränderungsbereitschaft. Diese Wesensart hat Ähnlichkeit mit dem, was früher als Psychopathie bezeichnet wurde: Fehlen von Einfühlungsvermögen, Schuldgefühl oder Angst, oberflächlicher Charme und Gefühlsregungen, und instabile, wechselnde Beziehungen. Allerdings kann dies manchmal der gesellschaftlichen Norm entsprechen.
Ein Buch zum Thema Persönlichkeitsstörungen im allgemeinen, das ich gerade nicht greifbar habe, geht da weiter:
Kurz gefasst: Mildere Formen werden Führungspersönlichkeiten, gerne auch in der Politik, weniger milde Formen werden Verbrecher ...

vaali hat geschrieben:
Auch wenn Depressionen scheinbar geheilt sind, so können sie zu jeder Zeit zurückkommen.
Genauso, wie sie zu jeder Zeit bisher völlig unauffällige Leute treffen kann. Der moderne Hype "Burn out" ist ja im Kern auch nix groß anderes als eine Depression ...
Noch mal aus der Wikipedia zur Depri:
Zitat:
Verbreitung und Epidemiologie
Die Depression ist die am häufigsten auftretende psychische Störung. Das deutsche Bundesgesundheitsministerium schätzt, dass in Deutschland vier Millionen Menschen von einer Depression betroffen sind und dass gut zehn Millionen Menschen bis zum 65. Lebensjahr eine Depression erlitten haben. Aber die Zahlen schwanken. Das hängt zum einen mit der hohen Dunkelziffer zusammen (viele Depressionen werden nicht als solche erkannt) und zum anderen mit der Definition der Störung. Der britische NHS erklärt in einer groß angelegten Informationskampagne hingegen, dass fast jeder Mensch in seinem Leben mindestens einmal an Depression leide. Diese Kampagne richtet sich insbesondere an Männer, die sich ihrer Störung meist schämen, diese verheimlichen und so nicht die nötige Hilfe erhalten.
Bei Frauen werden Depressionen im Durchschnitt doppelt so oft wie bei Männern diagnostiziert. Früher ging man von einer verstärkten genetischen Disposition von Frauen zur Depression aus. Heute weiß man jedoch, dass Männer genau so häufig von einer Depression betroffen sind, diese aufgrund der andersartigen Symptomatik oft jedoch nicht richtig diagnostiziert wird.
10 Mio. bekommen eine bis 65, 4 Mio haben aktuell eine, macht eine Differenz von 6 Mio, die eine Depri vor sich oder hinter sich haben, plus die Depris, die nicht als solche erkannt werden, die also alle durch die Maschen des Tests am Anfang einer Pilotenausbildung fallen (laut Medien gibt es zu Anfang eine psychologische Untersuchung). Plus Dunjkelziffer, und die gerade bei Männern ... Und fast alle Piloten sind Männer ...
Hätten dagegen die Briten Recht, müssten wir das mit der Fliegerei nach eurer Meinung völlig aufgeben, weil es fast alle im Laufe der Pilotenzeit träfe ... Und das nur bei Depris, gibt ja noch andere Störungen, dafür bleibt dann nur noch die Differenz zwischen alle und fast alle übrig ...

vaali hat geschrieben:
Bedenklich ist es schon, wenn diese Personengruppe Maschinen lenken darf, insbesondere Flugzeuge. Und glaubt es, dem Psychater wird ein depressiv Kranker zu 100 % etwas vormachen können.
Wen die Briten Recht haben, bliebe niemand mehr übrig für die Bedienung von Maschinen ...
Und ja, man kann in leichteren bis mittleren Fällen den Psychofachleuten durchaus was vormachen.
Gibt genug Literatur darüber, wie man Depris erkennt, was man also ggü. diesen NICHT erzählen darf.
Und genau deswegen ist es auch das Falscheste, was man tun kann, jetzt alle Depris über einen Kamm zu scheren und jedem Depri-Verdächtigen rauszumobben, denn dann werden die leichteren Fälle wie offenbar dieser Co-Pilot (mit einer schweren Depression hätte er nix mehr vertuschen können) noch dazu ermutigt, rumzutricksen und irgendwelche anderen "Lösungs"wege zu suchen, irgendwo im Netz paar rosarote Glückspillen zu bestellen oder gegen Barzahlung (genug Geld verdient man ja) einen Therapeuten zu suchen, der nicht groß fragtr, was man beruflich tut etc. ...
Der "Erfolg" wäre, dass man dann noch mehr potentielle Durchdreher im Cockpit hätte ...
Jetzt eine Art "Kesseltreiben" gegen Depressionen als "potentielle Massenmörder" zu veranstalten, bringt also eher weniger als mehr Sicherheit ...

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Beitrag Verfasst: Montag 30. März 2015, 13:36 
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Tut mir leid, Mueck, dass ich Dir die Info (ADHS) nicht schon vor 25 Jahren geben konnte: mein Großer ist "erst" 27....., also war die Musterung vor 9 oder 10 Jahren :wasimmer .
Toni

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Beitrag Verfasst: Freitag 3. April 2015, 17:10 
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Ich war bislang zurückhaltend nit meinem Urteil über diesen Co-Piloten. Aber nachdem, was gestern und heute noch so bekannt wurde, kann es keinen vernünftigen Zweifel mehr an seiner Schuld geben. Das ist einfach unfassbar!

amko :suprised :(

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Beitrag Verfasst: Freitag 3. April 2015, 17:45 
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Ich bleibe zurückhaltend. Es sind schließlich nur Pressemeldungen. Und der Presse traue ich nur soweit, wie ich sie werfen kann. Meine Unsportlichkeit ist hinlänglich bekannt. :wink:

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Tschüß
Michael

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Beitrag Verfasst: Freitag 3. April 2015, 21:15 
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Ich finde diese ganze Diskussion (so ganz allgemein, nicht hier im Forum!) und die Berichterstattung der Medien ganz fürchterlich und entsetzlich.

Mir tun die Angehörigen der Opfer leid. Die müssen sich seit einer Woche stündlich anhören, ansehen und lesen wie lange es wohl dauern wird, bis ihre zerstückelten Vermissten gefunden, identifiziert und die Körperteile einander zugeordnet werden können. Da wird um die Bilder der Trauernden gegeifert und diese feilgeboten. Da werden die persönlichen Daten und Bilder des Co-Piloten veröffentlicht, obwohl der Kerl ja auch hin ist. Wozu muss irgend jemand wissen, wie der Heini ausgesehen und geheißen hat?

Noch viel mehr tun mir aber die Eltern des Co-Piloten leid. Ist es nicht entsetzlich für den Rest des Lebens mit dieser Schuld zu leben, obwohl man gar nichts getan hat? Und ganz gewiss werden sich die Eltern schuldig fühlen.

So tragisch dieser Absturz ist, aber das Leben an sich ist eine äußerst unwägbare und des öfteren lebensbedrohliche Geschichte. Gerade die Stürme der letzten Tage haben das gezeigt: Du verlässt dein Haus und wirst von einem herabfallenden Dachziegel erschlagen. Oder ein besoffener Vollgasdepp fährt dich über den Haufen. Oder ... Und immer könnte man danach eine Diskussion lostreten, ob man das irgendwie hätte verhindern können. Hmm, die Dachkonstruktionen aller Schindeldächer und Blechdächer ändern. Alle Autos über Nacht umrüsten, damit man nicht mehr alkoholisiert fahren kann und die Ärzte müssen den Führerscheinstellen melden, wenn jemand schlechte Leberwerte hat ...

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Beitrag Verfasst: Freitag 3. April 2015, 22:58 
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udo hat geschrieben:
Ich finde diese ganze Diskussion (so ganz allgemein, nicht hier im Forum!) und die Berichterstattung der Medien ganz fürchterlich und entsetzlich.

Mir tun die Angehörigen der Opfer leid. Die müssen sich seit einer Woche stündlich anhören, ansehen und lesen wie lange es wohl dauern wird, bis ihre zerstückelten Vermissten gefunden, identifiziert und die Körperteile einander zugeordnet werden können. Da wird um die Bilder der Trauernden gegeifert und diese feilgeboten. Da werden die persönlichen Daten und Bilder des Co-Piloten veröffentlicht, obwohl der Kerl ja auch hin ist. Wozu muss irgend jemand wissen, wie der Heini ausgesehen und geheißen hat?

Noch viel mehr tun mir aber die Eltern des Co-Piloten leid. Ist es nicht entsetzlich für den Rest des Lebens mit dieser Schuld zu leben, obwohl man gar nichts getan hat? Und ganz gewiss werden sich die Eltern schuldig fühlen.

So tragisch dieser Absturz ist, aber das Leben an sich ist eine äußerst unwägbare und des öfteren lebensbedrohliche Geschichte. Gerade die Stürme der letzten Tage haben das gezeigt: Du verlässt dein Haus und wirst von einem herabfallenden Dachziegel erschlagen. Oder ein besoffener Vollgasdepp fährt dich über den Haufen. Oder ... Und immer könnte man danach eine Diskussion lostreten, ob man das irgendwie hätte verhindern können. Hmm, die Dachkonstruktionen aller Schindeldächer und Blechdächer ändern. Alle Autos über Nacht umrüsten, damit man nicht mehr alkoholisiert fahren kann und die Ärzte müssen den Führerscheinstellen melden, wenn jemand schlechte Leberwerte hat ...

Genauso so sehe ich die öffentliche "Diskussion" in den Medien auch.... Das ist in meinen Augen kein "investigativer Journalismus", sondern eher Voyeurismus. = zum Teil widerlich, z.B.diese Nachricht vom angeblichen "Video" des Absturzes
Das Leben endet tödlich
-immer.
... und nur selten kann man das Ende in irgendeiner Form absehen.....
und selbst wenn.....
Der Tod eines engen Freundes nach sehr schwerer Krankheit kommt - selbst wenn dieser sich abzeichnete- völlig überraschend
- und so schmerzhaft.

Grüße
Maren

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Beitrag Verfasst: Dienstag 7. April 2015, 11:48 
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Ich schließe mich hier Udo und Maren nochmals gerne an!!!

öööhhhm, Udo,
am Ende der Woche kannst du die warmen Sachen in den Schrank hängen! :wink:

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Beitrag Verfasst: Donnerstag 16. April 2015, 14:57 
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Bundesratspräsident gedenkt der Opfer der Flugzeugkatastrophe

17.04.2015, 12:00 Uhr Ort: Kölner Dom

Bundesratspräsident Volker Bouffier nimmt am 17. April 2015 gemeinsam mit den Repräsentanten der anderen Verfassungsorgane an den Trauerfeierlichkeiten für die Opfer des Flugzeugabsturzes in den französischen Alpen teil.

Den ökumenischen Gottesdienst im Hohen Dom zu Köln gestalten der Erzbischof von Köln, Kardinal Rainer Maria Woelki, und die Präses der Evangelischen Kirche in Westfalen, Annette Kurschus.

Die Ansprachen beim Trauerakt halten Bundespräsident Joachim Gauck und die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sowie die spanische Infrastrukturministerin Ana Pastor Julián und der französische Verkehrsminister Alain Vidalies

ARD und WDR übertragen die Veranstaltung live.

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