Contergantreff

Die etwas andere Internetplattform....
Aktuelle Zeit: Freitag 28. April 2017, 06:30

Foren-Übersicht » Allgemeine Diskussionen » Presse


Forum gesperrt Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 34 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3
Autor Nachricht


Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Januar 2011, 15:53 
Nach oben 
Zahlreiche WDR-Produktionen für den Grimme-Preis nominiert
Köln/Marl (ots) – Der WDR geht mit zahlreichen Fernsehproduktionen in die Endrunde um die renommierten Grimme-Preise 2011. Sechs WDR-Filme und -Dokumentationen wurden für die Kategorie Information ausgewählt, fünf für den Bereich Fiktion, ein Beitrag für die Kategorie Unterhaltung sowie eine Nominierung in der Kategorie Spezial. Die feierliche Preisverleihung findet am 1. April 2011 in Marl statt.
Ausschnitt
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

In der WDR-Produktion “NoBody’s perfect” dokumentiert Niko von Glasow seine Suche nach elf Menschen, die – genauso wie er selbst – im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden. Sie sollten bereit sein, sich für einen Bildband fotografieren zu lassen – und das nackt – damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die “Contis” oder andere Körperbehinderte werfen, “mal ganz in Ruhe hinschauen” können. Mit schwarzem Humor und ohne Anspruch auf politische Korrektheit porträtiert der Film zwölf außergewöhnliche Menschen, die mit Neugier, Enthusiasmus oder auch Schrecken auf dieses Fotoprojekt reagieren. Die Ergebnisse der anfangs angstbesetzten Foto-Shootings erlauben den Porträtierten schließlich einen ganz neuen Blick auf sich selbst. Redaktion im WDR: Jutta Krug, Katja De Bock, Enno Hungerland.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Quelle und die gesammte Pressemitteilung,hier klicken.

  


Beitrag Verfasst: Mittwoch 26. Januar 2011, 19:12 
Nach oben 
Initiator der Contergan-Skulptur bittet um weitere Spenden

(tol) | 26.01.2011, 17:10

Stolberg. Am Donnerstag treffen sich Initiator, Künstler und Bürgermeister im Kulturzentrum, um den Standort der Skulptur für die Opfer der Contergan-Katastrophe in Augenschein zu nehmen. Zu diesem Anlass macht Antragsteller Johannes Igel auf eine neue Absprache mit der Stadt aufmerksam: Die habe auf seine Bitte hin ein Spendenkonto bei der Sparkasse Aachen eingerichtet.
Es sei nicht damit getan, die Herstellungskosten zu begleichen, es müsse auch Geld für die Unterhaltung der Mahnstätte vorhanden sein. Deshalb greife er die Absicht vieler Menschen auf, die ihm zur Realisierung seines Plans gratuliert und finanzielle Unterstützung angeboten hätten. Das sei nun möglich - zwar nicht gegen Spendenquittung, aber mit der Versicherung, die Spenden komplett für die Sache zu verwenden, die, so hofft der Antragsteller, bis spätestens Mai realisiert sein sollte.

Die Stolberger Initiative soll laut Igel «mal ein positiver Ansatz sein, uns wieder in die Mitte der Gesellschaft zu setzen statt Mitleidseffekt zu erzeugen - und weiter für die Opfer zu kämpfen». Denn den Namen der Stadt ständig nur mit dem Leid der Contergan-Geschädigten zu verbinden, hält Igel für völlig falsch: «Die Bürger haben das nicht verdient; sie sind nicht verantwortlich.»

Die Bankverbindung für Spenden: Sparkasse Aachen, BLZ 39050000, Konto 1800010, Verwendungszweck: Spende Contergan-Denkmal.

quelle

  


Beitrag Verfasst: Donnerstag 27. Januar 2011, 20:01 
Nach oben 
Contergan-Mahnmal: Geeigneter Standort ist gefunden

Von Jürgen Lange | 27.01.2011, 17:42

Stolberg. «Ich habe schon immer einen geeigneten Platz für die Skulpturen-Gruppe gesucht», sagt am Ende Bonifatius Stirnberg. «Hier ist der richtige Platz!» Dieser liegt im Foyer des Kulturzentrums Frankentals oberhalb der Treppe vis-a-vis dem Zugang zum Theatersaal.
Und gefunden worden ist er für das Mahnmal, das den Titel «Zur Erinnerung an die Toten und Lebenden der Contergan-Katastrophe» tragen soll. Von Johannes Igel aus Morbach im Hunsrück stammen diese Zeilen. Der Contergangeschädigte hatte die Initiative ergriffen, am früheren Heimatstandort des Schmerzmittel-Produzenten Grünenthal den Folgen von Contergan zu gedenken.

Grünenthal selbst unterstützt die Einrichtung einer Erinnerungsstätte. «Wir tragen damit der besonderen Situation Rechnung, die durch die Contergan-Tragödie für unseren damaligen Heimatstandort Stolberg entstanden ist», betonte Unternehmenssprecherin Kira Goertz und verwies darauf, dass darüber hinaus «Grünenthal bedarfsorientierte Projekte aufsetzen möchte, um die Lebenssituation der Betroffenen zu verbessern.» Mit der Aufstellung der Skulptur unterstütze Grünenthal «ein Erinnerungssymbol für alle von Contergan Betroffenen», so Goertz.

Die Betroffenheit hat auch Bürgermeister Ferdi Gatzweiler verspürt, seitdem er seit eineinhalb Jahren um ein geeignetes Gedenken in Gesprächen mit Johannes Igel, Opferverbänden, Grünenthal und dem Stadtrat steht. «Es ist gelungen eine breite Akzeptanz zu finden», konstatiert Gatzweiler. «Es gibt zwar nicht überall Zuspruch», sagt der Bürgermeister mit Blick auf zwei Verbände, die sich gegen eine Förderung durch das Unternehmen ausgesprochen hatten, «aber die positive Resonanz überwiegt bei weitem.»

Im positiven Sinne wird an dem Nachmittag auch der Dialog in der Standortfrage fortgesetzt. Dass mit dem stark frequentierten Kulturzentrum Frankental Frankental ein geeigneter Standort gefunden ist, bleibt unstrittig. Und über die Details werden sich der Künstler und der Initiator schnell einig. Das zuerst ins Blick genommene Podest rechts des Eingangs erscheint bei näherere Betrachtung Bonifatius Stirnberg ein «zu unruhiger Standort» zu sein. Den rechten Platz findet man bei einer Besichtigung vor der Wand gegenüber dem Zugang zum Theatersaal.

Dort soll nun ein geeignetes Podest geschaffen werden, das beide Skulpturen hervorheben soll. Denn darin sind sich Igel und Stirnberg ebenso schnell einig: Die beiden Objekte gehören zusammen: die Skulptur mit dem Stuhl, auf dem ein contergan-geschädigtes Mädchen sitzt, sowie der leere zweite Stuhl, an dem nur noch die vom Körper eingedrückte Sitzfläche zu sehen ist. «Ein Ensemble, das in vielen Ausstellungen die Betrachter betroffen macht», erklärt Stirnberg. Auch an den weiteren Details der Präsentation wollen Künstler und Initiator weiter gemeinsam feilen.

Ein Film-Team des SWR begleitet Johannes Igel bei seinem Engagement; voraussichtlicher Sendetermin ist die «Landesschau Rheinland-Pfalz» am Montag ab 18.55 Uhr.

Quelle und Link zu den Kommentaren auf der Quellseite

  


Beitrag Verfasst: Donnerstag 3. Februar 2011, 11:22 
Nach oben 

Weiter gehts dann im Februar.

Zu den Presseberichten Februar,hier anklicken

  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Forum gesperrt Dieses Thema ist gesperrt. Du kannst keine Beiträge editieren oder weitere Antworten erstellen.  [ 34 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1, 2, 3



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.
cron
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group :: Style ct_sub by smilie phpbb-professionals.de based on FI subice2 :: Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de