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Beitrag Verfasst: Freitag 11. Mai 2012, 15:42 
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Eine bunte Kulturstilmischung
"Sommerblutfestival" vom 10. bis 28. Mai

Köln (ha). 60 Events, 25 Veranstaltungsorte, 500 Künstler - dies sind die Eckdaten für das Sommerblutfestival, das vom 10. bis zum 28. Mai in der Stadt gastiert.

Unter dem Banner "Multipolarkultur" präsentieren die Initiatoren um Festivalleiter Rolf Emmerich Darbietungen aus den Genres Tanz, Musik, Literatur, Theater, Comedy und Kabarett. Neben einer gewogenen Mischung der Kunststile hat sich das Fest in seinem 11. Jahr dem Schwerpunkt Demenz verschrieben. Darüber hinaus werden Galen zu den Themen Contergan, Sehbehinderung und Brustkrebs stattfinden. Als eines der Highlights des Festivals kündigte Emmerich das Theaterprojekt "Anderland" an, das unter der Leitung von Barbara Wachendorff im Bürgerhaus Stollwerck zu sehen sein wird. Im Stück wird die Lebenswelt von contergangeschädigten Menschen fokussiert, ohne in eine Betroffenheitsaufführung abzudriften, so Regisseurin Wachendorff. Im Rahmen des Projekts "Black Out - See The Light" von Blinde und Kunst e.V. erwarten die Besucher im Studio 672 grelle Szenen im Dunkeln, Für tabulose Stunden sorgt die Veranstaltung "Wir sind Menschen", die in Odonien Kunst, Spiritualität und den Dialog feiern wird. In Kooperation mit der Lutherkirche-Südstadt, dem Pascha, Madonna e.V. und Odonien werden die Perspektiven von Prostituierten, homosexuellen und transsexuellen Menschen sichtbar gemacht. Für Unterhaltung sorgen Tabledancer und die Musiker von Kwaggawerk. Informationen zum Festival mit allen Terminen gibt es unter http://www.sommerblut.de

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Beitrag Verfasst: Freitag 11. Mai 2012, 20:49 
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Beitrag Verfasst: Dienstag 15. Mai 2012, 07:58 
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Quelle rundschau-online


Mit dem Rollstuhl in den Landtag

Von Michael Fuchs, 15.05.12, 07:01h
Im Landtag warten Hindernisse: Rollstuhlfahrer kommen zwar in den Plenarsaal, aber nicht ans Rednerpult. Ein lange geplanter Umbau findet in der Sommerpause statt, vorher muss die Verwaltung improvisieren.
Stefan Fricke
Bild
Stefan Fricke (50) zieht für die Piratenpartei in den Landtag ein. (Foto: Meisenberg)
Köln - Stefan Fricke hat das Rheinufer als Treffpunkt vorgeschlagen. „Ist doch schön hier mit dem Dom“, sagt er. Hinter ihm ragt eine Treppe steil nach oben. Zum Glück gibt es daneben noch eine Rampe. Die ist Fricke (50) gerade mit seinem Elektro-Rollstuhl runtergedüst – und zwar ziemlich flott.

Am Nachmittag will der frisch gewählte Abgeordnete der Piratenpartei in den Landtag nach Düsseldorf fahren, zum ersten Treffen der Fraktion. Für ihn als Contergan-Opfer ist das mit dem öffentlichen Nahverkehr eine kleine Odyssee. „Von meiner Wohnung in Dellbrück brauche ich bis zum Landtag anderthalb Stunden pro Fahrt.“ Vom Bahnhof Mülheim müsse er die S-Bahn nehmen, weil es keinen Aufzug zum Regionalexpress gebe.

Auch im Landtag warten Hindernisse. Rollstuhlfahrer kommen zwar in den Plenarsaal, aber nicht ans Rednerpult. Ein lange geplanter Umbau findet in der Sommerpause statt, vorher muss die Verwaltung improvisieren. Denn mit Fricke und Lisa Steinmann (46, SPD), die den Wahlkreis Köln II direkt gewonnen hat, ziehen erstmals zwei Abgeordnete ins Parlament ein, die im Rollstuhl sitzen.

Computerexperte Fricke ist ein Urgestein bei den Kölner Piraten. Er trat im Gründungsjahr 2006 in die Partei ein. „Damals gab es bundesweit 300 Mitglieder, in Köln nur eine Handvoll.“ Vorher war er Mitglied bei den Grünen, trat aber wieder aus. Wie kam er darauf, sich politisch zu engagieren? „Das war 1980, ich war 18. Da wurde ein Reiseveranstalter vom Gericht verurteilt, einer Kundin Schadenersatz zu zahlen, weil in ihrem Hotel eine Behindertengruppe untergebracht war. Das muss man sich mal vorstellen!“

In Sachen Gleichberechtigung für Behinderte und Barrierefreiheit habe sich seither einiges getan. „Aber vieles ist noch mühsam“, sagt Fricke. „Vor 20 Jahren konnte ich mit dem Rollstuhl überhaupt keine Busse und Bahnen benutzen, jetzt komme ich fast überall rein. Aber es gibt noch zu viele Haltestellen, die nicht barrierefrei ausgebaut sind. Es muss eine Selbstverständlichkeit werden, dass alle öffentlichen Bereiche für Rollstuhlfahrer genau so gut erreichbar sind wie für andere Menschen.“ Dafür wolle er sich einsetzen – wie auch dafür, dass Bürger mehr Zugang zu Informationen und mehr Mitwirkungsmöglichkeiten in der Politik bekommen.

Auch für die SPD-Abgeordnete Lisa Steinmann, die seit einem Badeunfall 1997 querschnittsgelähmt ist, ist Barrierefreiheit ein wichtiges Thema. Es gelte, Vorbehalte und Unsicherheiten im Umgang mit Behinderten auszuräumen und dazu gehöre, öffentliche Bereiche rollstuhlgerecht zu gestalten. „Allerdings bin ich der Meinung, dass ein barrierefreier Eingang pro Gebäude reicht. Man muss nicht unbedingt jede Tür behindertengerecht umbauen für viel Geld – denn dieses Geld fehlt dann für andere wichtige Projekte.“

Der Weg zum Landtag fällt für die Veranstaltungskauffrau nicht so beschwerlich aus. „Ich fahre selbst Auto, kann allein entscheiden, wann ich wohin will.“ Ihren Rollstuhl fährt sie mit Muskelkraft. „Das hält mich fit. Helfen lasse ich mir nur, wenn es nicht anders geht – etwa an einer hohen Bordsteinkante. Aber dann tue ich das auch ohne jede Eitelkeit.“

_________________
LG
Frank62 (Der Chef)


Rechtschreib- und Grammatikfehler sind beabsichtigt
und unterliegen dem Copyright des Verfassers !


95% aller Computerprobleme befinden sich vor dem Monitor.

Und hier der Wink mit dem Zaunpfahl...

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Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Mai 2012, 20:44 
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ext: kobinet-nachrichten · erstellt am: 19. Mai 2012 06:04 Uhr
Conti-Stiftung in Conti-Hände und -Füße

In Köln hat der Bundestagsabgeordnete Ilja Seifert am 17. und 18. Mai 2012 mit knapp 100 Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener Organisationen von Opfern des Contergan-Skandals über Eckpunkte eines 3. Conterganstiftung-Änderungsgesetzes beraten.

Wie der behindertenpolitische Sprecher der Linken im Bundestag kobinet mitteilte, geht es um

bessere finanzielle Absicherung für würdevolle Teilhabe
Demokratisierung der Contergan-Stiftung (Contergan-Stiftung in die Hände und Füße der Contergan-Opfer!)
bessere medizinische Versorgung; einschließlich Heil- und Hilfsmittel.

Parallel dazu verlangen die Betroffenen offizielle und glaubhafte Entschuldiigungen von der Firma Grünenthal, der Bundesregierung und der von Nordrhein-Westfalen sowie der Justiz für das seinerzeitige Versagen.

Glaubhaft würden Entschuldigungen zum Beispiel durch eine jährliche Beteiligung der Contergan-Stiftung von 20 Prozent am Gewinn des Pharma-Unternehmens.

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Beitrag Verfasst: Sonntag 20. Mai 2012, 20:45 
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Beitrag Verfasst: Dienstag 22. Mai 2012, 20:15 
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Gauck fordert bessere Integration von behinderten Menschen

22.05.2012, 10:25 Uhr | dapd

Bundespräsident Joachim Gauck hat zur Eröffnung der Special Olympics Deutschland eine bessere Einbeziehung von Behinderten angemahnt. "Ist es wirklich schon in der ganzen Gesellschaft angekommen, dass wir in jeder Hinsicht 'barrierefrei' werden müssen? Zuerst im Kopf, aber dann auch ganz praktisch, sozusagen in allen Lebenslagen", sagte Gauck bei einem Festakt anlässlich der Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung im Alten Rathaus von München: "Ist wirklich schon bei allen angekommen, dass Menschen nicht so sehr behindert sind, als vielmehr immer noch behindert werden?"

Vieles, was man unter dem Begriff Inklusion verstehe, sei schon Wirklichkeit, gerade im Sport. Vieles aber sei erst noch ein Versprechen, das noch eingelöst werden müsse, sagte Gauck. "Wir können alle voneinander etwas abgucken, wir können alle von Verschiedenheit profitieren, wir können alle aneinander Faszinierendes entdecken. Es braucht oft nur einen Schritt aufeinander zu", sagte der Bundespräsident. Zu den Gästen beim Festakt gehörten auch der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) und der Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (SPD).

Gauck war am Samstag in München schon Gast beim Champions-League-Finale gewesen. Genau wie Fußball-Legende Paul Breitner, der die Special Olympics als die beste Therapie nach dem verlorenen Finale von Bayern München bezeichnete. "Da geht niemand nach 90 Minuten, 120 Minuten oder nach dem Elfmeterschießen als Verlierer vom Platz - alle Teilnehmer sind Sieger", sagte Breitner am Eröffnungstag der Spiele der geistig Behinderten in München.

Der Botschafter der Special Olympics sieht die bis Samstag dauernde Veranstaltung mit insgesamt rund 5.000 Athleten in 18 Sportarten als wichtigen Schritt für die Inklusion der Behinderten: "Ich will helfen, dass die Gesellschaft einen Schritt nach vorn macht und die Scheu vor Behinderten kleiner wird. Das sind ganz normale Menschen - genau wie Prominente."

Quelle :link

  


Beitrag Verfasst: Mittwoch 23. Mai 2012, 14:11 
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Mehr Beteiligung
Contergan-Opfer demonstrieren

Erstellt 23.05.12, 08:23h
Contergan-Aktivisten haben am Dienstag in Zollstock für mehr Beteiligung der Betroffenen demonstriert. Sie fordern, alle Gremien, etwa der Stiftungsrat, sollten mehrheitlich mit Opfern aus dem Contergan-Skandal besetzt werden.
Lindenthal - Contergan-Aktivisten haben am Dienstag vor der Geschäftsstelle der Conterganstiftung für behinderte Menschen in Zollstock protestiert, als dort eines der Treffen stattfand, bei denen Eckpunkte zur Novellierung des Stiftungsgesetzes erarbeitet werden sollen.

Die Demonstranten kritisieren, die unmittelbar Betroffenen des Contergan-Skandals würden nicht ausreichend beteiligt. Sie fordern, alle Gremien, etwa der Stiftungsrat, sollten mehrheitlich mit Opfern besetzt werden.

Bewusst würden der Öffentlichkeit Ergebnisse einer neuen Studie zur heutigen Situation der Contergan-Geschädigten vorenthalten, denen es gesundheitlich und finanziell weitaus schlechter gehe als vielfach dargestellt. (cs)

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